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º Systemstabilität durch reichlich Arbeitsspeicher

Viele User wundern sich, wenn plötzlich ihre Anwendungen nicht mehr das tun, was sie sollen und auch das Betriebssystem plötzlich mit steter Regelmäßigkeit abstürzt. Einige retten sich dann über die Systemwiederherstellungspunkte, andere denken sofort an die verschiedensten Schädlingsprogramme und einige wenige kommen dem ursächlichen Problem sofort auf die Spur und wissen, dass das auch von einem zu gering dimensionierten Arbeitspeicher verursacht werden kann. Doch wieso ist das möglich, das fehlende RAM solche Fehler verursacht?

Jedes Programm speichert beim Beenden bestimmte Informationen ab. Kann es nicht auf die normale Art beendet werden, weil das System wegen einer Kapazitätsüberlastung der RAM stehen geblieben ist, dann werden falsche oder gar keine Informationen gespeichert. Dann kann es auch schon mal passieren, dass eine Verknüpfung auf dem Desktop plötzlich weg ist. Der Fachmann spricht dann von so genannten Ausnahmefehlern, die dazu führen können, dass ein komplettes vorher gut funktionierendes System durcheinander gebracht wird.

Mit dem rechtzeitigen Aufrüsten von DDR RAM bzw. SDRAM kann man solchen Systemausfällen gut vorbeugen. Wer reichlich Arbeitsspeicher zur Verfügung hat, der kann im Ernstfall immer noch den Taskmanager aufrufen und das Programm darüber beenden, als den Rechner auf die „kalte“ Art durch Abschalten der Stromversorgung und bei Laptops und Handheld PCs die Entnahme der Akkus neu zu starten. Muss man das dennoch tun, dann sollte man beim Neustart in den abgesicherten Modus gehen, alle Programme auf die übliche Art schließen, den Rechner ordnungsgemäß herunter fahren und dann neu starten. Dabei können viele Fehlinformationen überschrieben und in den meisten Fällen die Systemstabilität wieder hergestellt werden.


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