º Lackierkammer
Wer einen Kredit für Handwerker für sein Unternehmen benötigt, der möchte auch ein wenig investieren. Entweder in neue Mitarbeiter, in eine Art Vorschuss für Material für eine Baustelle, in Verbrauchsmaterial oder in neue Maschinen, da man expandieren und seine Produktpalette erweitern möchte.
Das erdachte Unternehmen ist ein Karosseriebauer. Dieser möchte gerne seine Angebote ausweiten und hat auch schon einen passenden Helfer zur Hand: einen Lackiermeister, der seine Lackiererei verlassen hat und sich mit dem Karosseriebauer zusammentun möchte. Die beiden suchen eine Bank auf, um sich einen Kredit für Handwerker genehmigen zu lassen. Allerdings verlangt die Bank sehr hohe Zinsen und Sicherheiten, die das Unternehmen in diesem Maße nicht bieten kann. Sie suchen weiter und finden ein privates Geldinstitut, dass diese Kredite auch vergeben kann und zwar zu wesentlich günstigeren Konditionen. Vom aufgenommenen Kredit werden nun Material und Arbeitsgerät gekauft, welches für die Erweiterung notwendig ist, zum Beispiel Kompressor, Lacke, Reiniger, eine Lackierkammer, und so weiter.
Nach einiger Zeit merkt der Unternehmer, dass sich die Erweiterung positiv auf sein Unternehmen ausgewirkt hat, und der Kredit ist schnell abbezahlt. Um seine Dienstleistungen weiter auszubauen beschließt er, eine weitere Lackierkammer anzuschaffen und auch weitere Geräte zur Karosseriebearbeitung zu kaufen. Hierfür nimmt er ein weiteres Mal einen Kredit für Handwerker auf, den er vom nun erwirtschafteten Gewinn leicht zurückzahlen kann.
Das hier genannte Beispiel zeigt auf, wie man einen Kredit für Handwerker sinnvoll nutzen kann, um sein Unternehmen lukrativer und interessanter für Kunden zu gestalten, wenn man verschiedene Handwerksbetriebe, die nachfolgende Produktionsschritte darstellen, miteinander vereint.
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